Den Versuchsaufbau kann man Abb. 3 entnehmen. Das
-Plättchen liefert das linear polarisierte Licht, das zusätzlich
durch einen in Abb. 3 nicht dargestellten Polarisator kontrolliert
wird, bzw. dessen eventuell verblieben nicht linear polarisierte
Bestandteile durch den Polarisator herausgefiltert werden.
Die beiden abgebildeten Linsen fokussieren den Laserstrahl in
der Probe, um den Raman-Prozeß auf möglichst kleinen Raum zu
begrenzen, bzw. bilden diesen kleinen Raumbereich in den
Einlaßspalt des Monochromators ab.
Das Dove-Prisma dient zur Drehung des waagerechten
Laserstrahl-Bildes um
, um es in den senkrechten
Einlaßspalt des Monochromators abbilden zu können.
Der zweite (diesmal abgebildete) Polariationsfilter dient als
Analysator.
Die angegebenen Scangeschwindigkeiten entsprechen den am
Einstellknopf abgelesenen Werten, die wahren Werte ergeben
sich aus der Meßdauer durch den gescannten
Wellenlängenbereich, sie werden aber für die Auswertung nicht
benötigt. Es wurde jedoch eine Abweichung von der Skala von
weniger als 1% festgestellt.
Die Ablesegenauigkeit des Wellenlängenbereichs betrug
.
Die Intensitäten haben ihren Nullpunkt bei -0.083.
Erstmals wurde in diesem Versuch auch die Spaltbreite
variiert: Es wurden Einlaßspalte am Gitterspektrometer von
,
,
und einem Spalt, der nicht genauer vermessen
wurde, aber schmaler (etwa halb so breit) als
war,
eingesetzt. Es stellte sich heraus, daß eine Spaltbreite von
sinnvolle Ergebnisse liefert.